Pi Hole – das schwarze Loch für Werbung im Internet

Werbung bzw. Adware ist ein immer größer werdendes Problem im Internet und der Anteil von schadhafter Online-Werbung wird zu einem stetig wachsenden Risiko für den Nutzer. Das ist einer der vielen Gründe, warum immer mehr Nutzer auf Werbeblocker zurückgreifen und diese im Browser integrieren.

Diese Werbeblocker – wie zum Beispiel uBlock Origin – sind gut und filtern zuverlässig Werbung und Tracker im Browser heraus. Aber hier ist auch eine Schwäche dieser AdBlocker: Sie arbeiten natürlich nur innerhalb eines Browsers. Tracker und Werbung begegnen uns heute aber nicht nur beim Surfen im Internet, sondern auf immer mehr Geräten wie dem Smartphone und dem Smart-TV. Die meisten dieser Geräte bieten aber nicht die Möglichkeit, zusätzliche Programm zu installieren, die dann wiederum Werbung und Tracker aus dem Datenstrom herausfiltern. Diesem Problem hat sich das Projekt Pi-hole: Ein schwarzes Loch für internet-Werbung angenommen.

Der Pi-hole ist eine Lösung zum Blockieren von Werbung und Trackern für das gesamte Netzwerk. Das bedeutet, dass der Pi-hole Werbung und Tracker für alle Geräte im Netzwerk blockieren kann. Das Projekt wird seit 2015 von Jacob Samela entwickelt. Der Quellcode ist natürlich auf GitHub einsehbar. Die Basis des Projektes bilden dnsmasq und der Webserver Lighttpd.

Es wird einfach auf einem Rasperry Pi installiert. Das ist ein kleiner Bastelcomputer für wenig Geld. Rasperry Pi findet man sowohl in Kinderzimmern als Lern- und Spielzeug, als Haus- und Wohnungssteuerzentrale als auch in der Forschung für Verbundrechner (Cluster) 

Quellen und Informationen :

Der Pi-hole Wikipedia-Artikel
Die Pi-hole Homepage
Pi-hole – Das Schwarze Loch für Werbung im Internet
Pi-hole – Ein Erfahrungsbericht